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| Schadet Fernsehen unseren
Kindern?
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"Hinter den Hügeln und
keinem bekannt, hier liegt das Teletubbyland". So beginnt eine der
erfolgreichsten und populärsten Kinderfernsehsendungen, die es jemals
gegeben hat. Aber sollen und dürfen unsere Kinder, insbesondere die noch
ganz kleinen, dieses Land überhaupt betreten? Ist das Verweilen
"hinter den Hügeln" nicht gefährlich für sie, schadet ihrer
Psyche, ihrem Sprachvermögen, der Bindung an ihre Eltern? Oder direkter
formuliert: Macht das Teletubbyland dumm und vielleicht sogar fernsehsüchtig?
Denn so beliebt die Sendung bei Kindern ganz offensichtlich ist, so
kontrovers wird sie von den Erwachsenen diskutiert, von Eltern, Fachleuten
und Journalisten. Besonders die Presse und Talkshows im Fernsehen fielen,
zumindest beim Start der Serie, förmlich über die Teletubbies her:
"Seifenoper für Windelträger" hieß es im "stern",
"Brabbeln für Windelträger" und "Ärzte warnen vor
Teletubbies" in der "Neuen Westfälischen". Konservative in
den USA sahen bereits Anstand und Sitte gefährdet. "Tötet die
Teletubbies - oder doch nicht?" hieß es zumindest etwas abwägender
in "Eltern" und schon ganz harmlos titelte die taz "Die
vier Spaßmacher" oder auch die "Zeit", die die Frage
stellte: "Wer hat Angst vor den Teletubbies?" Muss man sich also
vor den vier bunten Plüschpummeln, ihrer Sprache, der Babysonne, dem
Windrad, dem Staubsauger Noo-Noo oder der Sprechtröte wirklich fürchten?
Müssen wir für unsere Kinder wirklich ein Schild im Teletubbieland anbringen mit der Aufschrift: Betreten
verboten?
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Wenn Sie dieses
Buch lesen, in dem Journalisten, Pädagogen, Psychologen,
Sprach- und Medienforscher versuchen, auf die vielen Fragen, die
sich die Eltern stellen, eine Antwort zu geben, werden Sie, nach
dem, was Sie bisher vielleicht gehört haben, erstaunt
feststellen, dass die Sorgen, die sich um die Teletubbies
ranken, von den Fachleuten überwiegend nicht geteilt werden.
Der positive, wenn auch keinesfalls unkritische Tenor überwiegt,
ob es sich nun um Erfahrungsberichte handelt, die das Buch
einleiten oder um wissenschaftliche Untersuchungen, die der
Frage nachgehen, wie Kinder, auch schon die ganz kleinen, auf
die Sendung reagieren und wie sich das Gezeigte auf sie
auswirkt.
Der besonders häufig geäußerten Sorge, ob sich die Sendung
auf das Sprachvermögen unserer Kinder negativ auswirkt, wird
dann ebenso nachgegangen wie der Frage, |
ob
Kinder von den Teletubbies etwas lernen können und wenn, was
genau sie da mitbekommen. Ein anderer Beitrag geht auf die
Entstehung der Sendung ein und auch der Erfinder der allseits
beliebten "Sendung mit der Maus" kommt zu Wort.
Natürlich werden Ratschläge gegeben, wie man sich die Sendung
mit den Kindern ansehen sollte und wie man auf kindliche
Konsumwünsche hinsichtlich von Teletubbyprodukten am besten
reagiert. Mit den Gründen einer oftmals überzogenen Kritik an
der Sendung wird sich auseinandergesetzt und die in ihrer
Vielfalt und Bedeutung oft unterschätzte Symbolsprache der
Sendung wird herausgestellt. Von dem, was die knallbunten Vier
im Internet anstellen kann anschließend ebenso berichtet werden
wie über ein Teletubbycafé, in dem sich Erzieherinnen und
Eltern treffen, um über die Sendung zu diskutieren.
Ein Beitrag, in dem ausgehend von der Teletubbiesendung
allgemeine Anregungen für den Umgang mit Fernsehwünschen von
Kindern im Vorschulalter gegeben werden, rundet dieses Buch
schließlich ab, das in vielen seiner Beiträge direkt oder
indirekt aufzeigt, das auch ganz kleine Kinder schon recht
kompetente Medienbenutzer sind, wenn Erwachsene sie dabei
aufmerksam und liebevoll begleiten. |
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Taschenbuch -
192 Seiten (2001) Beltz Fachbuch V., W.; ISBN: 3407228260
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Buch kann über uns bei unserem Partner Amazon
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© Copyright 2009 TOPS Online Publications GbR
Teletubbies characters and logo copyright Ragdoll
Production (UK) Ltd 1996
Teletubbies, Tinky Winky, Dipsy, Laa Laa, Po and Noo-Noo are trade marks
of Ragdoll Produtions (UK) Ltd and used under license.
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