Stoffwindel oder Wegwerfwindel?

Stoffwindeln heute haben nichts mehr mit den komplizierten Wickelsystemen von vor 40 oder mehr Jahren zu tun. Auch sie wurden weiterentwickelt und heute gibt es sie, wie die Einwegwindel, mit Druckverschluss oder auch Klettband an der Seite. Das einzulegende Vlies ist sehr saugfähig und hält ein Baby, wie die Einwegwindel, stundenlang trocken. Allerdings liegt hier der Vorteil darin, dass der Stoff luftdurchlässig ist und so auch die Haut nicht gereizt ist. Man kann auf jeden Fall sagen, dass eine Stoffwindel sehr viel anschmiegsamer an die Haut ist, als eine Einwegwindel. Es sollte jedoch immer darauf geachtet werden, dass die Stoffwindeln bei 60° Grad oder mehr gewaschen werden sollte, um die Hygiene einzuhalten.

Was ist ökologisch sinnvoller und kostengünstiger?

Auch wenn es dazu viele Studien gibt, so weichen diese extrem stark auseinander. Eines ist jedoch ganz klar ersichtlich, die Stoffwindel wird mit dem Einlegevlies weitaus weniger Müll produzieren, als die Einwegwindeln. Auch was die Kostenfrage anbetrifft, steht die Stoffwindeln beim Sparfaktor ganz vorne, denn man rechnet im Schnitt 30 Euro für einen Monat an Kosten für die Einwegwindeln. Bei den Stoffwindeln steht eine Grundausstattung dagegen, mit ca. 250 Euro und sehr geringen Kosten für das Vlies. Es ist also schwer zu empfehlen, was man nehmen soll – oder was besser ist, das liegt immer in der Entscheidung der Eltern.

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