Was tun, wenn das Kind nicht in den Kindergarten möchte?

teddyWenn Ihr Kind nicht in den Kindergarten gehen möchte, kann das viele verschiedene Ursachen haben. Zunächst einmal sollten Sie herausfinden, was hinter der Abneigung Ihres Kindes steckt.

Sollte sich Ihr Kleines zu Beginn der Kindergartenzeit dagegen sträuben, so ist das ganz normal.Versuchen Sie einmal, sich in seine Lage zu versetzen: Bislang wurde Ihr Kind vielleicht noch nie von Ihnen alleine gelassen, schon gar nicht bei Fremden! Und sicherlich auch nicht für mehrere Stunden. Das ist eine ganz neue Erfahrung mit unglaublich vielen, neuen Eindrücken, an die jedes Kind ganz langsam herangeführt werden sollte.

Nehmen Sie es mit entspanntem Humor:
„Schwanger werden ist nicht schwer, Mama sein, dagegen sehr.“

Sobald Sie den Entschluss fassen, einen Betreuungsplatz für Ihr Kind zu suchen, sollten sie dabei eine gewisse Eingewöhnungszeit mit einrechnen. Das bedeutet: Wenn Sie zum Beispiel wieder arbeiten gehen möchten, dann versuchen Sie, ihr Kleines schon für einen Monat früher im Kindergarten anzumelden und nehmen Sie sich die Zeit, es in den ersten Wochen zu unterstützen und zu begleiten. Bringen Sie es in den ersten Tagen vielleicht erst mal für ein bis zwei Stunden in die Gruppe, lassen Sie sich morgens noch ein bisschen Zeit, anstatt das Kind nur abzugeben. Vielen Kindern hilft es auch, wenn Sie ihr Lieblingskuscheltier oder ein Spielzeug von zuhause mitnehmen dürfen, um einen Bezug zu ihrem gewohnten Tagesablauf zu spüren. Führen Sie ihr Kind langsam an die neue Situation heran und geben Sie ihm das Gefühl, dass es nicht alleine ist, sondern dass Sie diesen Weg mit ihm gemeinsam gehen. So wird es sich zwar langsamer, aber auch sanfter an die neuen Umstände gewöhnen.

Sollte Ihr Kind schon länger zum Kindergarten gehen und plötzlich eine Abneigung entwickeln, sollten Sie zunächst einmal nach der Ursache dafür suchen. Steckt vielleicht ein Streit mit einem anderen Kind dahinter? Oder hat es einen Vorfall gegeben, der Ihrem Kleinen Angst macht? Sie sollten mit Ihrem Kind darüber sprechen und seine Sorge nicht von vornherein abblocken. Erst dann können Sie nach einer Lösung suchen – und zwar gemeinsam.

Bild: Teddy bears, pre-tossing von scazon,

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